Eine PWA reicht, wenn die App Ihre Mitarbeiter oder Kunden nutzen, denen Sie einen Link schicken. In den App Store und zu Google Play gehen Sie, wenn neue Leute Sie direkt im Store finden sollen oder wenn Sie Smartphone-Funktionen brauchen, an die das Web nicht herankommt. Oft ist es sinnvoll, mit einer PWA zu starten und erst in die Stores zu gehen, wenn die ersten Nutzer das bestätigen.
Unten erklären wir, was eine PWA ist, worin sie sich von einer Store-App unterscheidet und wie Sie in fünf Minuten testen, welchen Weg Sie brauchen.
Was ist eine PWA?
Eine PWA (Progressive Web App) ist eine Web-App, die man sich auf den Startbildschirm des Smartphones legt. Danach öffnet sie sich wie eine normale App, mit eigenem Symbol und ohne Adresszeile. Laut der MDN-Dokumentation läuft sie mit einem Code auf vielen Geräten, lässt sich installieren und funktioniert auch offline.
Für ein Unternehmen heißt das dreierlei. Ein Code für Smartphone und Computer. Keine Store-Freigabe bei jeder Änderung. Und ein Link per E-Mail oder SMS statt „laden Sie unsere App herunter“.
Mit mobiler App meinen die meisten die aus dem App Store und von Google Play. Die können wir auf zwei Arten bauen. Die erste ist React Native mit Expo: Aus einem Code entsteht eine App für iPhone und Android. Die zweite sind zwei native Apps, jede eigens für ihr System geschrieben. Native Apps bauen wir nicht.
Was ist der Unterschied zwischen PWA und mobiler App?
PWA
Store-App (React Native, Expo)
Zwei native Apps
Wie man sie bekommt
Ein Link, dann „Zum Home-Bildschirm“
Download aus dem App Store oder von Google Play
Download aus dem Store
Neue Version
Sofort, wie im Web
Über die Store-Freigabe, manche Korrekturen ohne
Über die Store-Freigabe, für jedes System einzeln
Benachrichtigungen auf dem iPhone
Ja, wenn die App auf dem Startbildschirm liegt
Ja
Ja
Smartphone-Funktionen
Kamera, Standort, Dateien; kein Bluetooth auf dem iPhone
Fast alle
Alle
Store-Gebühren
Keine
Apple und Google
Apple und Google
Code
Einer für Web und Smartphone
Einer für iPhone und Android
Zwei getrennte
Benachrichtigungen einer Web-App auf dem iPhone funktionieren seit iOS 16.4, wenn man sie auf den Startbildschirm gelegt und selbst erlaubt hat. Ein Entwicklerkonto kostet bei Apple 99 USD pro Jahr, bei Google 25 USD einmalig. Führen Sie diese Konten immer auf Ihr Unternehmen, nicht auf den Dienstleister.
Wann reicht eine PWA?
Haken Sie ab, was für Ihre App gilt:
Typische Beispiele sind eine App für Techniker im Außendienst, Bestellungen von Stammkunden oder ein internes System, das man am Smartphone und im Büro öffnet. Niemand sucht sie im App Store. Es braucht nur einen Link und eine Anmeldung.
Wann brauchen Sie eine App im App Store und bei Google Play?
Eine Store-App ist in drei Situationen sinnvoll. Neue Kunden sollen Sie direkt im Store finden. Sie brauchen eine Smartphone-Funktion, an die das Web nicht herankommt, etwa ein Bluetooth-Gerät, das mit dem iPhone gekoppelt wird. Oder Ihre Kunden erwarten eine App aus dem Store, und ein Link ins Web reicht ihnen nicht.
Dann bauen wir mit React Native und Expo. React Native ist ein Weg, mit einem Code eine App für iPhone und Android zu bauen. Expo ist ein Werkzeugkasten darauf, mit dem sich die App schneller bauen, in die Stores bringen und aktualisieren lässt.
Zuerst schreiben wir auf, was die erste Version können soll und für wen. Dann wählen wir den Weg danach, wo Ihre Nutzer sind, nicht danach, was gerade in Mode ist.
01
Liste
Wer die App nutzt, wie er zu ihr kommt und was sie in der ersten Version können muss.
02
Erste Version
Meist eine PWA. Sie schicken den Link an die ersten Leute und sehen sofort, was sie wirklich nutzen.
03
Erste Nutzer
Korrekturen dort, wo sie hängen geblieben sind. Neue Versionen erreichen sie am selben Tag.
04
Stores, falls nötig
Zeigen die Daten, dass Sie eine Store-App brauchen, bauen wir sie mit React Native und Expo.
Bei einem Projekt hatten wir die erste Version in knapp 10 Arbeitstagen. Für einen Kunden haben wir ein digitales Belegarchiv gebaut: Administratoren arbeiten im Web, Nutzer in einer mobilen App mit Scanfunktion für Android und iOS.
Die App lebt von aufwendiger Grafik oder ist ein Spiel. Dort ist eine native App sinnvoll. Die bauen wir nicht und empfehlen Ihnen jemand anderen.
Sie brauchen eine Website, keine App. Präsentationswebsites bauen wir nicht. Wenn die Leute in der App nichts tun sollen, reicht eine Website.
Sie wollen sofort in die Stores, ohne einen einzigen Nutzer. Prüfen Sie zuerst, ob jemand die App nutzt. Die Stores können warten.
Unsicher, ob eine PWA reicht?
Schreiben Sie uns, wer die App nutzen wird und was sie tun soll. Wir melden uns innerhalb von zwei Arbeitstagen und wählen gemeinsam, was wir zuerst lösen. Wir sagen Ihnen auch, ob Sie die App Stores jetzt brauchen.
Eine Web-App, die man sich auf den Startbildschirm des Smartphones legt und wie eine normale App öffnet. Sie wird nicht aus dem App Store oder von Google Play geladen, läuft mit einem Code auf Smartphone und Computer und bekommt neue Versionen sofort.
Wann reicht eine PWA statt einer mobilen App?
Wenn die App Ihre Mitarbeiter oder Kunden nutzen, denen Sie einen Link schicken, und wenn Ihnen reicht, was das Web auf dem Smartphone kann: Formulare, Fotos, Standort, Benachrichtigungen. Dann ist die PWA der schnellste Weg zu den ersten Nutzern.
Wann brauche ich eine App im App Store und bei Google Play?
Wenn neue Leute Sie direkt im Store finden sollen, wenn Sie Smartphone-Funktionen brauchen, an die das Web nicht herankommt, etwa Bluetooth auf dem iPhone, oder wenn Ihre Kunden eine App aus dem Store einfach erwarten.
Funktionieren Benachrichtigungen einer PWA auf dem iPhone?
Ja, seit iOS 16.4. Voraussetzung ist, dass man die App zuerst auf den Startbildschirm legt und Benachrichtigungen selbst erlaubt, zum Beispiel per Tipp auf eine Schaltfläche.
Entwickeln Sie auch native Apps für iOS und Android?
Nein. Wir bauen PWAs und Store-Apps mit React Native und Expo, also mit einem Code für beide Plattformen. Hängt Ihre App an etwas, das nur eine native App kann, sagen wir Ihnen das gleich am Anfang.
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